Thomas Wormitt

Foto: DMW/Axel Nickolaus

Foto: DMW/Axel Nickolaus

Thomas Wormitt, geboren 1983 in Mönchengladbach, studiert seit 2004 an der Folkwang Universität der Künste Essen, zunächst Querflöte bei Prof. Gunhild Ott, anschließend Traversflöte bei Michael Schmidt-Casdorff und seit 2013 Generalbass an historischen Tasteninstrumenten (Cembalo, Orgel) bei Prof. Christian Rieger. Zahlreiche Meisterkurse und Sommerakademien ergänzen die Ausbildung. Nach intensiver Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik, einschließlich einiger Uraufführungen, widmet sich Thomas Wormitt nun vor allem der Alten Musik und historischer Aufführungspraxis.

Ersten Wettbewerbserfolgen bei Jugend musiziert folgten während des Studiums ein Stipendium „jeunesse modern“ und die Verleihung des 1. Folkwang-Preis Konzeptkonzert 2007 als Flötist/Initiator für „Das traurige Konzert“. 2009 wurde er in die Förderung durch LiveMusicNow und mit dem “Trio Werethina” in die Folkwang AGENTUR aufgenommen und ist 2012 Gründungsmitglied des Barockensembles “Les Visionnaires”, das bereits im Folgejahr für den Berliner Bach Wettbewerb nominiert wurde und beim internationalen Wettbewerb in Bad Liebenwerda mit dem Gebrüder Graun-Preis ausgezeichnet wurde. 2013 gewann er als Cembalist mit dem Projekt „Max, der Spatz“ erneut den Folkwang-Preis Konzeptkonzert. Mit dem 2014 neu gegründeten Cicerone Ensemble erreichte er das Halbfinale des Int. Van Wassenaer Concous Utrecht, wurde 2015 beim Deutschen Musikwettbewerb in Lübeck mit dem Stipendium des DMW ausgezeichnet und wird 2016/17 in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen. Im Juni 2015 erspielte sich das Ensemble den Förderpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung.

Konzertreisen führten ihn bereits nach Brasilien, Indien, durch Europa und in einige der wichtigsten Konzertsäle Deutschlands. Er wirkte in verschiedenen Jugendorchestern mit und konnte seine Ensembleerfahrung in namhaften Orchestern wie Nederlands Philharmonisch Orkest, Harmonie Universelle oder Cappella Coloniensis vertiefen. Als Solist trat er mit dem Aachener Sinfonieorchester, dem Ensemble folkwang.modern und dem Sinfonieorchester der Folkwang UdK auf.